{"id":2242,"date":"2010-03-01T13:56:21","date_gmt":"2010-03-01T12:56:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.institut-halbach.de\/?p=2242"},"modified":"2010-03-01T13:56:21","modified_gmt":"2010-03-01T12:56:21","slug":"kriterien-bestimmung-stand-technik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/2010\/03\/01\/kriterien-bestimmung-stand-technik\/","title":{"rendered":"Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik nach Anhang 2 Wasserhaushaltsgesetz<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Bestimmung des Standes der Technik <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>sind unter Ber\u00fccksichtigung der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit zwischen Aufwand und Nutzen<\/strong><\/span> m\u00f6glicher Ma\u00dfnahmen sowie des Grundsatzes der Vorsorge und der Vorbeugung, jeweils bezogen auf Anlagen einer bestimmten Art, insbesondere folgende Kriterien zu ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>1. Einsatz abfallarmer Technologie,<\/p>\n<p>2. Einsatz weniger gef\u00e4hrlicher Stoffe,<\/p>\n<p>3. F\u00f6rderung der R\u00fcckgewinnung und Wiederverwertung der bei den einzelnen Verfahren erzeugten und verwendeten Stoffe und gegebenenfalls der Abf\u00e4lle,<\/p>\n<p>4. vergleichbare Verfahren, Vorrichtungen und Betriebsmethoden, die mit Erfolg im Betrieb erprobt werden,<\/p>\n<p>5. Fortschritte in der Technologie und in den wissenschaftlichen Erkenntnissen,<\/p>\n<p>6. Art, Auswirkungen und Menge der jeweiligen Emissionen,<\/p>\n<p>7. Zeitpunkte der Inbetriebnahme der neuen oder der bestehenden Anlagen,<\/p>\n<p>8. f\u00fcr die Einf\u00fchrung einer besseren verf\u00fcgbaren Technik erforderliche Zeit,<\/p>\n<p>9. Verbrauch an Rohstoffen und die Art der bei den einzelnen Verfahren verwendeten Rohstoffe (einschlie\u00dflich Wasser) sowie Energieeffizienz,<\/p>\n<p>10. Notwendigkeit, die Gesamtwirkung der Emissionen und die Gefahren f\u00fcr den Menschen und die Umwelt so weit wie m\u00f6glich zu vermeiden oder zu verringern,<\/p>\n<p>11. Notwendigkeit, Unf\u00e4llen vorzubeugen und deren Folgen f\u00fcr den Menschen und die Umwelt zu verringern,<\/p>\n<p>12. Informationen, die von der Kommission der Europ\u00e4ischen Gemeinschaften gem\u00e4\u00df Artikel 16 Abs. 2 der Richtlinie 96\/61\/EG des Rates vom 24. September 1996 \u00fcber die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (ABl. EG Nr. L 257 S. 26) oder von internationalen Organisationen ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Kommentar:<\/span> Nach meiner Beoachtung wird der Stand der Technik in der wasserbeh\u00f6rdlichen Praxis bei der Versch\u00e4rfung der \u00dcberwachungswerten h\u00e4ufig nur unvollst\u00e4ndig umgesetzt. Es fehlt insbesondere der pr\u00fcff\u00e4hige Nachweis der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit des Standes der Technik bzw.\u00a0 der Versch\u00e4rfung der \u00dcberwachungswerten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik nach Anhang 2 Wasserhaushaltsgesetz Bei der Bestimmung des Standes der Technik sind unter Ber\u00fccksichtigung der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit zwischen Aufwand und Nutzen m\u00f6glicher Ma\u00dfnahmen sowie des Grundsatzes der Vorsorge und der Vorbeugung, jeweils bezogen auf Anlagen einer bestimmten Art, insbesondere folgende Kriterien zu ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"footnotes":""},"categories":[121],"tags":[151,152,90,153,154,155],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2242"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2242"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2242\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2242"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2242"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2242"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}