{"id":169,"date":"2009-09-25T13:29:15","date_gmt":"2009-09-25T11:29:15","guid":{"rendered":"http:\/\/institut.moezart.de\/?p=169"},"modified":"2009-09-25T13:29:15","modified_gmt":"2009-09-25T11:29:15","slug":"regelnstand-der-technik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/2009\/09\/25\/regelnstand-der-technik\/","title":{"rendered":"Regeln\/Stand der Technik"},"content":{"rendered":"<p>Beratende Ingenieure und Architekten schulden dem Auftraggeber die Entstehung          eines fehlerfreien, wirtschaftlich geplanten und voll funktionsf\u00e4higen          Werkes. Bei Planungen und Ausf\u00fchrungen ist nach den Regeln der Technik          oder nach dem Stand der Technik zu verfahren. Regeln der Technik liegen          vor, wenn diese in der Wissenschaft theoretisch sowie in der Baupraxis          als richtig anerkannt sind. Regeln der Technik sind in DIN-Normen, Normen          \u00fcberhaupt, VDE-Richtlinien, VDE-Bestimmungen und in den Einheitlichen          Technischen Baubestimmungen (ETB) festgelegt. Stand der Technik ist, wenn          die oben beschriebenen Normen \u00fcberholt sind. Hier ist prim\u00e4r          auf Forschungsarbeiten und deren Ver\u00f6ffentlichungen in Fachzeitschriften          zur\u00fcckzugreifen. Sofern Beratende Ingenieure und Architekten oder          deren Mitarbeiter gegen die Regeln oder den Stand der Technik bewusst          versto\u00dfen und dadurch Planungsfehler entstehen, kann der Versicherer          den Versicherungsschutz versagen. In den einschl\u00e4gigen Bedingungen          ist der Ausschluss wie folgt geregelt:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>&#8222;Der Beratende Ingenieur oder              Architekt hat in diesem Falle keinen Anspruch darauf, dass der Versicherer unberechtigte Anspr\u00fcche abweist und berechtigte              Anspr\u00fcche bezahlt.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Insbesondere treffen solche bewussten Verst\u00f6\u00dfe oftmals bei          Ingenieurleistungen an historischen Bauwerken zu. Unter gewissen Auflagen          ist es m\u00f6glich, bei solchen Objekten Versicherungsschutz bereitzustellen,          auch wenn bewusst gegen Regeln der Technik versto\u00dfen wird.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: xx-small;\"><strong><span>Quelle:<\/span><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: Verdana; font-size: xx-small;\"><span>UNITA &#8211; BRIEF<br \/>\n<span style=\"font-family: Verdana; font-size: xx-small;\"><span>Gemeinsamer Informationsbrief der UNITA<br \/>\n<span style=\"font-family: Verdana; font-size: xx-small;\"><span>Unternehmensberatung GmbH und der UNIT<br \/>\n<span style=\"font-family: Verdana; font-size: xx-small;\"><span>Versicherungsvermittlung f\u00fcr Verb\u00e4nde + Industrie GmbH<br \/>\n<span style=\"font-family: Verdana; font-size: xx-small;\"><span>Kantstra\u00dfe 2<br \/>\n<span style=\"font-family: Verdana; font-size: xx-small;\"><span>04275 Leipzig<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beratende Ingenieure und Architekten schulden dem Auftraggeber die Entstehung eines fehlerfreien, wirtschaftlich geplanten und voll funktionsf\u00e4higen Werkes. Bei Planungen und Ausf\u00fchrungen ist nach den Regeln der Technik oder nach dem Stand der Technik zu verfahren. Regeln der Technik liegen vor, wenn diese in der Wissenschaft theoretisch sowie in der Baupraxis als richtig anerkannt sind. Regeln [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[123,242,72,90],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/169"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=169"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/169\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=169"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=169"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerichtsgutachten.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=169"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}